Die ersten Anbieter werben schon für das neue Altersvorsorgedepot und versprechen, der beste Partner zu sein, ohne dass du vergleichen könntest. Was hinter dem Produkt steckt, steht nirgends, denn zertifiziert ist noch keins.
Im Januar 2027 startet das geförderte Altersvorsorgedepot. Beworben wird es schon jetzt, vergleichen kannst du die Angebote noch nicht. Rechne schon mal aus, was der Staat für dich drauflegt.
Die ersten Anbieter werben schon für das neue Altersvorsorgedepot und versprechen, der beste Partner zu sein, ohne dass du vergleichen könntest. Was hinter dem Produkt steckt, steht nirgends, denn zertifiziert ist noch keins.
Du hast einen Riester-Vertrag, die Zulagen kommen seit Jahren, und der Vertrag läuft mit Bestandsschutz weiter. Den Partner zu verlassen für jemanden, den man noch nicht kennt, ist nicht clever, sondern bestenfalls ein Zufallstreffer.
Du hast keinen Riester-Vertrag und verzichtest seit Jahren auf die Zulagen. Das neue Altersvorsorgedepot kann das ändern. Nur nicht mit dem nächstbesten Anbieter: Mit dem Partner, den du hier wählst, wirst du alt.
Sparrate, Geburtsjahr, Kinder: Mehr braucht es nicht, um zu sehen, was bis 67 aus deinen Beiträgen, den Zulagen und dem Wertzuwachs wird. Diese Werte gelten für jedes Depot, egal von welchem Anbieter.
Der Rechner zeigt die Förderung, nicht das Produkt. Ob ein Depot zu dir passt, entscheiden Kosten, Fondsauswahl, Auszahlungsregeln und dein bestehender Vertrag. Das vergleichen wir, sobald die Anbieter zertifiziert sind und ihre Zahlen offenlegen. Du musst dafür nichts beobachten: Trag dich ein, und du hörst von uns, wenn es so weit ist.
Startest du im Juli statt im Januar, fehlt dir bei 150 Euro Sparrate ein Teil der Zulage des ersten Jahres: gut 200 Euro, einmalig. Danach ist der Rückstand aufgeholt.
Ein Depot mit einem halben Prozent höheren Kosten pro Jahr bringt dir bis 67 rund 14.000 Euro weniger. Das ist ein Beispiel, doch der Hintergrund ist die Realität: Kosten wirken jedes Jahr, bis zur Rente.
Bestehende Verträge haben Bestandsschutz, die Zulagen fließen wie bisher, ein Wechsel ist freiwillig. Was dein Vertrag kostet und bringt, steht in deiner letzten Standmitteilung.
Das ist keine Verabredung, das ist eine Hochzeit. Wer in die neue Förderung wechselt, kommt nicht zurück. Den Anbieter kannst du später wechseln, das kostet Gebühren und Nerven. Deshalb zählt nicht, wer am 1. Januar am lautesten wirbt, sondern welches Depot dich bis zur Rente begleitet, ohne jedes Jahr still Geld abzuzwacken.
Das Altersvorsorgedepot ist zwar das jüngste geförderte Angebot, aber nicht das Einzige. Wie genau lässt sich dieses mit den bestehenden weiteren geförderten Angeboten, wie der Basisrente und der betrieblichen Altersvorsorge kombinieren? Für welchen Beitrag gibt es welche Förderung und was macht auch im individuellen Fall am meisten Sinn zum Aufbau Deiner privaten Altersvorsorge?
In einer anbieterunabhängigen Kalkulation berechnen wir für Dich individuell die jeweilige Förderquote und prognostizierte Rente anhand Deiner Einkommensverhältnisse und Anlagewünsche.
So kannst Du für Dich entscheiden, welche Art der privaten Altersvorsorge Du weiterhin, zusätzlich oder zukünftig verstärkt nutzen möchtest.

Der Schichtenvergleich zeigt bespielhaft über welche monatliche Nettorente eine 1990 geborene, alleinstehende Frau im Angestelltenverhältnis nach Vollendung des 65. Lebensjahrs mit einem monatlichen Nettobeitrag von 100,-€ im Vergleich mit einem Fondsdepot und einer Fondspolice verfügen könnte.

Ute Schmidt
Freie Finanzberaterin in Waiblingen
Beratung für Versicherungen, Vorsorge und Vermögen - persönlich und online
Im Baumstückle 49
71334 Waiblingen